Theodor Corduan
Theodor Corduan
Theodor Corduan  ‎(I0029)‎
Name:
Theodor Corduan

Gender: MaleMale
      

Birth: 14 October 1860 Pollnow, Kreis Schlawe, Pommern, Germany
Death: 9 March 1938 ‎(Age 77)‎ Kunsow, Kreis Stolp, Pommern, Germany
Personal Facts and Details
Notes

Shared Note


Von Onkel Bruno: Theodor übernahm die Familie Schuhfabrik und sollte wohlhabend gewesen sein. Dann verbrannte die Fabrik, nicht versichert, und er verlor alles. Er mußte dann für andere zu arbeiten. Nachdem das Feuer bereitete er ein Paar Schuhe für eine feine Dame und hat sich seinen Daumen geschnitten. Er hat die Wunde mit Pech gedichtet, um die Schuhe vor dem Blut zu schützen. . . aber dabei erhielt er eine Blutinfektion, die die Amputierung seines rechten Armes ergab. Mitten in seiner ganzer Tragödie wendete er an den Herrn, hat sich bekehrt und schließ sich zur deutschen Pfingstkirche an. Der Rest der Familie bezog sich auf ihn als "Der Fromme Theodor".

Written by Onkel Bruno:

Großvater, der nach dem Verlust seines Grundbesitzes durch Feuer, das wahrscheinlich durch Brandstiftung geschehen war, hatte zunächst ein Leben ohne Gott geführt. Er hat sich dann in einer Pfingstgemeinde, deren Ort ich nicht mehr weiß, bekehrt und war ein gläubiger Jünger Jesu bis zuletzt. Diese Gemeindegruppe, die sich als innerhalb der der Evangelischen Landeskirche betrachtete, nannte sich "Christliche Glaubensgemeinschaft". Zu einer solchen Gemeinschaft gehörten auch wir in Schlawe. Ich nehme an Großvater gehörte zur Gemeinschaft in Stolp.

From Onkel Bruno ‎(June 3, 2004 talk)‎:

He ‎(Theodor)‎ had a bad eye . . . for this reason he was never required to join the army.













Note
From Erich Corduan:
August Pufahl was a preacher from Groß Reetz that traveled from village to village, holding Bible studies and seeking to see folks saved. Theodor attended one of these meetings and it was there that he received Christ as his Savior. August's brother Albert was also saved at his brother's meetings . . . Albert was Erich's grandfather on his mother's side.


Note
Obituary:

As a result of a sudden death in Zirchow, the shoemaker Theodor Corduan was called into eternity on March 9th. Despite his age of 77 it was his joy, as much as his strength permitted, to keep active and make himself useful. As he was working - andhe was at the time in the Kunsower sand pit loading a cart with sand - he had a heart attack from which he then passed away. Quickly - and yet as one that was ready at any moment to stand before the Lord of Eternity - he left this world. Those left behind, despite being deeply shaken through the sudden passing of their father, are thankful that he was spared a long hospital convalescence. Despite the pain of separation, this hymn rang out in our funeral service: "Praise the Lord, who crowneth thee with lovingkindness and tender mercies!" God be praised who, though good days and bad days, matured this one, now in eternity, into a devoted, happy confessor of his faith. The Lord will also confess him as His own. We, however, will continue to remember him beyond the grave in love and thankfulness.

Durch einen schnellen Tod wurde der Schuhmacher Theodor Corduan in Zirchow am 9. März in die Ewigkeit abgerufen. Trotz seines Alters von 77 Jahren war es ihm eine Freude, sich, soweit es seine Kräfte zuließen, rastlos zu betätigen und nützlich zu machen. Mitten in der Arbeit - er war gerade damit beschäftigt, in der Kunsower Sandgrube eine Fuhre Sand zu laden - ereilte ihn ein Herzschlag, der den sofortigen Tod zur Folge hatte. Schnell und doch als einer, der jederzeit bereit war, vorden Herrn der Ewigkeit zu treten, hat er die Welt verlassen. Die Hinterbliebenen, zwar tief erschüttert durch das plötzliche Abscheiden des Vaters, sind dankbar, daß ihm ein langes Krankenlager erspart geblieben ist. Durch unsere Trauerfeier klang trotz allem Abschiedsschmerz die Melodie: Lobe den Herrn, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit! Gott sei gepriesen, der den Berewigten in guten un bösen Tagen reich gesegnet und zu einem frommen, fröhlichen Bekenner seines Glaubens hat heranreifen lassen! Der Herr wird sich auch zu ihm bekennen. Wir aber wollen über das Grab hinaus seiner in Liebe und Dankbarkeit gedenken!


Note
­http­://­www­.­cg­-­bielefeld­.­de­/­UeberUns­/­GeschichteMV­.­html­

Geschichte des Mülheimer Verbands

1800 - 1900 Besonders im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts formieren sich innerhalb der Landeskirche erweckliche Kreise zur sogenannten "Gemeinschaftsbewegung". Mit dem Ziel, Reformimpulse auszusenden, reagiert man so auf die akute geistliche Not einer zunehmenden Entkirchlichung und Säkularisierung breiter Massen der Bevölkerung.

Ca. 1880 wird der Gnadauer Verband gegründet, ein Sammelbecken, das die vereinzelten pietistischen Reformen und Neuaufbrüche innerhalb der Landeskirche zusammenfasst und somit eine neue Form der Sammlung und der Betreuung der Gläubigen prägt.

1905 beantwortet Gott die langjährigen Gebete um einen geistlichen Aufbruch in Deutschland. Vorangegangen waren Berichte aus Wales, nach denen sich dort tausende von Menschen im Verlauf einer Erweckung bekehrt hatten. Durch den vollmächtigen Dienst gläubiger Laien, Pastoren und Evangelisten ‎(z.B. Ernst Modersohn, Elias Schrenk, Jakob Vetter, Jonathan Paul u.a.)‎ finden in einem kurzen Zeitraum zunächst in Mülheim a. d. Ruhr, später im gesamten Rheinisch- Westfälischen Raum, mehrere tausend Menschen zum Glauben. Der sonntägliche Gottesdienst in der Mülheimer Petrikirche verzeichnet regelmäßig 3200 Besucher.

1905-1908 Weltweit breitet sich unter den Christen eine Bewegung aus, die die Wirksamkeit des Heiligen Geistes nach den Leitlinien des neuen Testamentes besonders betont. Auch innerhalb des Gnadauer Verbandes öffnen sich einige der erwecklichen Kreise für die sogenannte "Pfingstbewegung". Sowohl im Positiven wie auch im Negativen kommt für sie nun die Bezeichnung "Pfingstler" in den allgemeinen Gebrauch. Die herausragende Figur dieser Bewegung wird der ordinierte Pfarrer der Evangelischen Landeskirche, Jonathan Paul. Obwohl durch seine langjährige Arbeit in der Gemeinschaftsbewegung mit den Brüdern des Gnadauer Verbandes herzlich verbunden, entzünden sich an seiner Person Streitigkeiten und Mißverständnisse im Zusammenhang mit der Pfingsbewegung.

1908 Vertreter der Pfingstbewegung aus Deutschland und Europa treffen sich erstmalig auf der Hamburger Dezemberkonferenz. Die Flamme der pfingstlichen Erweckung läuft derweil mit ungeheurer Geschwindigkeit um den gesamten Erdball; das besondere Wirken des Geistes bricht an unterschiedlichen Stellen mit geheimnisvoller Gleichzeitigkeit auf. Vor allem baptistische und methodistische Prediger sind es, die als Boten der Pfingsterweckung in aller Welt wirken.

1909 Im Sommer diesen Jahres beginnt in Mülheim eine Reihe von Konferenzen, zu denen von Anfang an viele Gläubige kommen: 1700 Personen besuchen die erste, 6000 Personen die zweite Konferenz des Jahres. Viele Bekehrungen und Heilungen finden statt. Allerdings führen Unerfahrenheit und Fehler in der Leitung einiger pfingstlicher Kreise schon seit längerem bei manchen christlichen Leitern und Gemeinschaften zu einer ablehnenden Haltung. Mißverständnisse, Fehlinterpretationen sowie überzogener Wächtereifer führt 1909 zu der sogenannten "Berliner Erklärung", in der sich etwa 60 verantwortliche Leiter der Gnadauer Gemeinschaftsbewegung und der Evangelischen Allianz von der Pfingstbewegung distanzieren.

Trotz der Mülheimer Antworterklärung noch im selben Jahr, die sich zwar einerseits zu den Versagensmomenten in den eigenen Reihen bekannte und die eigene Korrekturwilligkeit betonte, andererseits aber von der Echtheit des Geisteswirkens keine Abstriche machen konnte, kam eine tragfähige Annäherung nicht zustande.

1911 Der erste Hauptbrüdertag trifft sich in Berlin. In der Folgezeit entwickelt sich der Hauptbrüdertag als gesamtdeutsche Konferenz zur leitenden Instanz der gesamten Bewegung. In den Jahren vor und besonders nach dem ersten Weltkrieg entstehen vielerorts, besonders in den deutschen Ostgebieten, neue Gemeinden mit eigenen Gemeindehäusern.

1913 Um den Bruch innerhalb der Gemeinschaftsbewegung nicht auch nach außen hin zu vollziehen, und da ohnehin niemand an eine endgültige Trennung von den "Gnadauern" glaubt, strebt man die Körperschaftsrechte zunächst nicht an und konstituiert sich als GmbH mit dem Dachverband "Christlicher Gemeinschaftsverband Mülheim an der Ruhr".

1939-1945 Der zweite Weltkrieg bringt den Verlust blühender Arbeiten in den Ostgebieten mit sich. Kerngebiete in Schlesien, Ostpreußen und Pommern gehen verloren.

1951 Nach dem Krieg entwickelt sich die Arbeit im Westen positiv weiter. Gemeindeglieder aus den Ostgebieten und Volksdeutsche Flüchtlinge finden hier eine geistliche Heimat. In der damaligen DDR hingegen wird den Mülheimer Gemeinden 1951 die Versammlungserlaubnis entzogen. Viele Mitglieder schließen sich den dortigen Landes- und Freikirchen an.

Die Zeit ab 1970 beschreibt den Weg von der Reformbewegung zu einer Selbständigen, evangelischen Freikirche. Es beginnt sich ein eigenes Freikirchenbewußtsein zu profilieren, wohl auch deshalb, weil alle Bemühungen den "Berliner Graben" zu überbrücken, erfolglos bleiben. Bis hierhin ist die Entwicklung des Mülheimer Verbandes ‎(MV)‎ maßgeblich bestimmt durch die Sehnsucht nach Wiedervereinigung mit den Gemeinschaftsverbänden. Dies veranlaßte den MV zu einer steten Rücksichtnahme und bestärkte den auf Mäßigung bedachten Kurs. Gegenüber anderen Pfingstkreisen wahrte er Distanz und beteiligte sich auch nie offiziell an den Weltpfingstkonferenzen. Lange Zeit erwartet der Mülheimer Verband von seinen Mitgliedern auch keinen Austritt aus der Landeskirche. In einer Art Doppelmitgliedschaft gehören 1962 noch ca. 80% der Mülheimer weiterhin einer Landeskirche an. Auch fordert der Verband, im Gegensatz zu anderen Pfingst- und Freikirchen, nicht die Glaubenstaufe, sondern läßt seinen Mitgliedern in der Tauffrage zunächst völlige Freiheit.

1970 wird der Mülheimer Verband als Gastmitglied in die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland aufgenommen ‎(ACK)‎. An vielen Orten intensiviert sich die Zusammenarbeit auf der Ebene der Deutschen Evangelischen Allianz.

1978 kann der MV in Niedenstein bei Kassel ein eigenes Begegnungszentrum einweihen. Geschäftsstelle und Verlag werden nun dorthin verlegt.

1981 bringt einen weiteren Akzent für die wachsenden zwischenkirchlichen Beziehungen: der MV tritt der Vereinigung Evangelischer Freikirchen ‎(VEF)‎ als Gastmitglied bei; zehn Jahre später wird er Vollmitglied.

1989 Von den evangelischen Freikirchen kommt achtzig Jahre nach Unterzeichnung der Berliner Erklärung der erste Schritt zu ihrer Überwindung. Sie erklären, dass für die Kreise des MV die darin gemachten Aussagen nicht mehr zutreffen. Mit einigen Pfingstkirchen pflegt der MV innerhalb des Forums Freikirchlicher Pfingstgemeinden ‎(FFP)‎ freundschaftliche Kontakte.

Heute ist der Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden eine evangelische Freikirche auf der Grundlage einer evangelikal-charismatischen Frömmigkeit bzw. Theologie. Dies bedeutet, der MV achtet besonders das geistliche Erbe der Reformation, des frühen Pietismus sowie der Heiligungs- und Pfingstbewegung. Aufgrund seiner eigenen Geschichte ist es ihm ein besonderes Anliegen den Konflikt zwischen den sogenannten "evangelikalen" und "charismatischen" Gemeinden zu überwinden. Der MV fühlt sich damit im Wesentlichen dem Auftrag Jesu verpflichtet, in dieser zerrissenen Welt die Einheit des Leibes Jesu Christi zur Verherrlichung Gottes darzustellen.


Note
Von Tante Brigitte:

"Es ist richtig,daß ALBERT der Vater von Theodor Corduan war und die Familie verlassen hat um nach Amerika zu gehen.Das weiß ich von meinem Vater,Max Corduan. Der hat auch erzählt, daß in der Schuhmacher-Wekstatt seines Vaters Theodor ein Verwandter ‎(ich weiß aber nicht wer)‎gearbeitet hat,der aus Amerika zurückgekommen war und immer sagte:"a shoe allright" wenn er einen Schuh fertig hatte."

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Sources

Source
A Timeline of Corduan / Johanning History

Source
A History of the German Pentecostal Church
Publication: http://www.philippus-gemeinde-bielefeld.de/uberuns/geschichte.php

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Obituary for Theodor CorduanObituary for Theodor Corduan  ‎(M301)‎
Type: Magazine


Show Details Note: Sagt Rainer:

Die Sandgrube beefand sich außerhalb des Ortes in Richtung Schlönwitz


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Theodor CorduanTheodor Corduan  ‎(M42)‎

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Kunsow City Diagram, including sand pitKunsow City Diagram, including sand pit  ‎(M1030646)‎
Type: Photo

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Family with Parents
Father
Martin Friedrich Wilhelm Corduan ‎(I1151)‎
Birth 29 January 1834 Pollnow, Kreis Schlawe, Germany
1 month
Mother
 
Johanna Friedericke Charlotte Jass ‎(I1152)‎
Birth 1 March 1834 21 Schwarzin
Death 22 November 1891 ‎(Age 57)‎ Abbau Wocknin

Marriage: 21 October 1859 -- Pritzig
1 year
#1
Theodor Corduan ‎(I0029)‎
Birth 14 October 1860 Pollnow, Kreis Schlawe, Pommern, Germany
Death 9 March 1938 ‎(Age 77)‎ Kunsow, Kreis Stolp, Pommern, Germany
3 years
#2
Brother
Hugo Conrad Reinhold Corduan ‎(I2032)‎
Birth 10 December 1863 29 29 Groß Reetz
Death 5 August 1864 ‎(Age 7 months)‎
8 years
#3
Brother
Robert Eduard Adolph Corduan ‎(I0056)‎
Birth 25 May 1872 Püstow Kreis Rummelsburg, Germany
Death 8 June 1942 ‎(Age 70)‎ Zollbrück Kreis Rummelsburg, Germany
Family with Parents
Father
Mother
#1
Theodor Corduan ‎(I0029)‎
Birth 14 October 1860 Pollnow, Kreis Schlawe, Pommern, Germany
Death 9 March 1938 ‎(Age 77)‎ Kunsow, Kreis Stolp, Pommern, Germany
2 years
#2
Brother
Albert Corduan ‎(I0101)‎
Birth 1863
Death 10 October 1905 ‎(Age 42)‎
#3
Brother
#4
Brother
Robert Eduard Adolph Corduan ‎(I0056)‎
Birth 25 May 1872 Püstow Kreis Rummelsburg, Germany
Death 8 June 1942 ‎(Age 70)‎ Zollbrück Kreis Rummelsburg, Germany
#5
Sister
#6
Sister
Hulda Corduan ‎(I0103)‎
Birth 1870
Death 1974 ‎(Age 104)‎
Family with Wilhelmine Kalbus
Theodor Corduan ‎(I0029)‎
Birth 14 October 1860 Pollnow, Kreis Schlawe, Pommern, Germany
Death 9 March 1938 ‎(Age 77)‎ Kunsow, Kreis Stolp, Pommern, Germany
3 years
Wife
 
Wilhelmine Kalbus ‎(I0030)‎
Birth 1 March 1864 Woblanse, Kreis Rummelsburg, Pommern, Germany
Death 1931 ‎(Age 66)‎ Zirchow, Kreis Stolp, Pommern, Germany
#1
Son
Max Hugo Alfred Corduan ‎(I0004)‎
Birth 23 October 1892 32 28 Püstow, Kreis Rummelsburg, Pommern, Germany
Death 20 December 1972 ‎(Age 80)‎ Kassel, Germany
4 years
#2
Daughter
Martha Corduan ‎(I0031)‎
Birth 1897 36 32
Death 1979 ‎(Age 82)‎
6 years
#3
Daughter
Margarete Corduan ‎(I0032)‎
Birth 1903 42 38
Death 1987 ‎(Age 84)‎
3 years
#4
Son
Robert Gustav Albert Corduan ‎(I0033)‎
Birth 28 February 1906 45 41
Death 1976 ‎(Age 69)‎
2 years
#5
Daughter
Hertha Corduan ‎(I0034)‎
Birth 2 July 1908 47 44
Death 19 July 2003 ‎(Age 95)‎ Oelde, Germany
#6
Son
Karl Corduan ‎(I0035)‎
Death  
#7
Daughter
Ida Corduan ‎(I0036)‎
Death  
#8
Daughter
#9
Daughter
Anna Corduan ‎(I0038)‎
Death  
#10
Son
Emil Corduan ‎(I0039)‎
Death  
#11
Son